Der Landesverband
Unter dem
„Dach“ des Landesverbandes sind derzeit 22 Vereine zusammengeschlossen, vier
Bergmannsvereine, vier Bergmannskapellen und 13 Vereine, die Besucherbergwerke
unterhalten sowie ein Förderkreis, der das Landesbergbaumuseum in Sulzburg
finanziell unterstützt. Zwei Vereine kommen aus dem Elsass und ein Verein aus der Schweiz.
Die Vereine repräsentieren über 4.000 Mitglieder, darunter zahlreiche
Trachtenträger.
Mitgliederversammlung 2004 in Schriesheim
Aufgabe und
Zielsetzung des Landesverbandes ist die Unterstützung seiner Mitglieder das
bergmännische Brauchtum unserer Heimat zu erforschen, aufrecht zu erhalten, zu
pflegen, zu vertiefen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu unseren
besonderen Aufgaben gehört die Erhaltung bergmännischer Trachten und des bergmännischen
Lieder- und sonstigen Kulturgutes. Der Landesverband fördert die Teilnahme an
bergmännischen Veranstaltungen im gesamten europäischen Raum. Er ist Mitglied
im Bund Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. Bochum.
Bergmannskapelle

Die Gründung erfolgte am 22. März 1975 durch die Vorsitzenden der Bergmannsvereine und Bergmannskappellen in Buggingen und Wieden. Ziel war, nach Schließung des Kalibergwerks in Buggingen die Bergbautradition und die Kameradschaft der Bergleute in Baden-Württemberg zu fördern.
Höhepunkte aus unserer Verbandsgeschichte:
1988 1. Baden-Württembergischer Bergmannstag in Todtnau
1989 1. Barbaramesse im Freiburger Münster
1991 Ausrichtung des 7. Deutschen Bergmannstages in Aalen
1995 2. Baden-Württembergischer Bergmannstag in Heilbronn
2000 Festveranstaltung und Bergparade in Neuenbürg zum 25-jährigen Bestehen
2002 Bergmannstreffen auf der Landesgartenschau Ostfildern bei Stuttgart
2005 3. Baden-Württembergischer Bergmannstag in Schriesheim